FM160 Elektronischer Turbinendurchfluss- und Temperatursensor
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Produktanwendungen
Hochviskose Medien bezeichnen üblicherweise Substanzen wie Öle, Asphalt, Schweröle, Farben, Tinten, Klebstoffe, Sirupe, Kosmetikpasten und Lebensmittelbreie.
1. Keine beweglichen Teile, resistent gegen Anhaften und Verstopfen
Funktion: Der Messstab eines kapazitiven Sensors ist stationär und besitzt keine beweglichen Teile. Selbst bei extrem viskosen Medien, die sogar Materialanhaftungen am Messstab verursachen können, bleibt dieser nicht wie eine Schwimmkugel hängen. Bei korrekter Auswahl und Konfiguration arbeitet er zuverlässig.
Anwendungsszenarien: In Asphaltlagertanks, Farbmischtanks und Klebstoffreaktionsbehältern ist dies sein größter Vorteil.
2. Es kann das Problem der Materialhaftung (durch spezielle Konstruktion und Kalibrierung) bewältigen.
Funktion: Die Materialadhäsion ist der größte "Feind" von kapazitiven Sensoren in Anwendungen mit hoher Viskosität, aber sie ist nicht unüberwindbar.
Koaxiale Schutzhülle: Bei Medien, die zur Materialanhaftung neigen, werden Sonden mit Isolierschichten (z. B. PTFE/Polytetrafluorethylen) und koaxialen Schutzhüllen bevorzugt. Diese Konstruktion begrenzt das elektrische Feld zur Kapazitätsmessung zwischen Sondenende und Schutzhülle. Das am Sondenkörper haftende Material (mit stabiler Dielektrizitätskonstante) wird automatisch abgeschirmt und dessen Einfluss minimiert. Die Messung ist hauptsächlich auf den nicht abgedeckten Teil des Sondenendes beschränkt.
Softwarekompensation: Moderne kapazitive Messumformer verfügen über eine Funktion zur Kompensation von Materialaufhängungen. Diese Funktion erkennt und subtrahiert die Referenzkapazität, die durch die stabile, hängende Materialschicht erzeugt wird, und stellt so sicher, dass der Messwert den tatsächlichen Flüssigkeitsstand widerspiegelt.
Anwendungsszenario: In Harzlagertanks der chemischen Industrie ist diese Sonde mit isolierender Hülle eine Standardkonfiguration.
3. Anpassungsfähigkeit an Veränderungen der Mediumeigenschaften
Funktion: Die Dielektrizitätskonstante hochviskoser Medien ist üblicherweise stabil. Nach der Kalibrierung vor Ort für leere und volle Tanks stellt der Sensor einen präzisen linearen Zusammenhang zwischen Kapazitätsänderungen und Flüssigkeitsstand her. Selbst geringfügige Abweichungen zwischen verschiedenen Medienchargen können durch eine erneute Kalibrierung kompensiert werden.
Anwendungsbeispiel: Es dient zur Messung des Flüssigkeitsstands von Farben oder Tinten mit unterschiedlichen Zusammensetzungen. Bei einem Chargenwechsel ist eine einfache Kalibrierung ausreichend.
technische Parameter
| Parameter | Spezifikation |
| Messbereich (Führungsstangenlänge L) | 100... 1000 mm (untere Totzone
|
| Gemessenes Medium | Flüssig |
| Druckbeständigkeit | 10 bar |
| Mittlere Dichte | ≥0,3 g/cm³ |
| Versorgungsspannung | 16…28 V Gleichstrom |
| Stromverbrauch im Leerlauf | ≤30 mA, bei einer Versorgungsspannung von 24 V DC |
| Schaltausgang - Ausgangstyp | PNP/NPN ist optional. Öffner- und Schließerbetrieb können eingestellt werden. |
| Schaltausgang - Ausgangsstrom | |
| Schaltausgang - Spannungsabfall | |
| Stromgesteuerter analoger Ausgang - Ausgangstyp | Dreileitungsschaltung 0…20mA/4…20mA einstellbar |
| Stromartiger Analogausgang - Last RA | RA≤500 Ohm |
| Strombasierter analoger Ausgang – Linearität | ≤±1,5% Bereich |
| Spannungsbasierter analoger Ausgang - Ausgangstyp | Dreileitungsschaltung 0…5V/1…5V einstellbar |
| Spannungsbasierter analoger Ausgang - Last RA | RA > 10 kΩ |
| Spannungsbasierter analoger Ausgang – Linearität | ≤±1,5% Bereich |
| Verdrahtungsschutz | Schutz vor Phasenumkehr, Überlastung und Kurzschluss |
| Anzeige | Farbkristallbildschirm |
| Temperatur - Betriebstemperatur | -20... 80°C |
| Temperatur – Mittlere Temperatur | -20... 100°C (Hochtemperaturausführung: -50...) 200°C, höhere Temperaturen sind auf Anfrage erhältlich. |
| Temperatur - Lagertemperatur | -30... 80°C |
| Materialien - Hülle | Edelstahl 304 |
| Materialien - Sonde | Edelstahl 304 (mit PTFE ausgekleidet) |
| Schutzklasse | IP67 |
| Verdrahtungsmethode | M12×1-Steckverbinder direkt angebracht |




